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Täglich erreichen uns Anrufe von hilfesuchenden Hundehaltern, die Probleme in Alltagssituationen beheben möchten oder ihren Hund einfach nur gut erzogen haben wollen.
In dieser Fortbildungsveranstaltung geht es um die Unterrichtung des Hundehalters und eine praxisbezogene Arbeit mit Hunden.
Inhalte:
Termine können per Email oder telefonisch mit uns vereinbart werden.
Preis auf Anfrage.
Detailierte Gegenüberstellung der einzelnen Ausbildungsformen und- hilfsmitteln
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Halti: Kopfgeschirr nach Dr. R. Mugfort |
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Der Hund wird mit der einen Hand an der Leine geführt, mit der anderen Hand wird der Kopf des Hundes in eine andere Richtung gelenkt. Der Blickkontakt zu anderen Hunden wird dadurch unterbrochen. Die Anwendung wird für Hunde empfohlen, die zu Aggression zu Artgenossen neigen |
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Vorteile: |
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Dadurch, dass der Blickkontakt und das Anfixieren nicht stattfindet, ist der Hund bei Begegnungen mit anderen Hunden einfacher zu führen. Übergriffe können somit verhindert werden. Gut geeignet für leichtführige Hunde und Hunde, die das Kommando "Fuß" erlernen sollen. Bei kurzfristiger Anwendung zu empfehlen. |
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Nachteile: |
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Bei triebstarken Hunden wird die Aggression des Hundes, die eigentlich dem entgegenkommenden Hund gilt, auf den Hundeführer gelenkt. Es kommt oft zu Bissverletzungen. Bei falscher Handhabung oder hyperaktivem Verhalten des Hundes können durch das ruckartige Wegdrehen des Kopfes, Schäden im Halswirbelbereich auftreten. Das Geschirr über den Fang gelegt, wird vom Hund als ständiger Dominanzgriff verstanden. |
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Clicker: Klassische Konditionierung nach Pawlow |
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Durch ein Signal, ein Knackton, wird positives Verhalten des Hundes verstärkt. Negatives Verhalten wird ignoriert. Bei erwünschtem Verhalten oder Befolgen eines Kommandos, erhält der Hund nach dem Hörzeichen eine Belohnung. |
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Vorteile: |
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Geeignet für alle Rassen und jeder Altersgruppe. Mit guter Beobachtungsgabe und schneller Reaktion ist die Handhabung leicht zu erlernen. Dem Hund können unzählige Handlungsabläufe und Tricks beigebracht werden. Die Lernfähigkeit des Hundes mit positiver Verstärkung, kann man sich in vielen Bereichen der Ausbildung zu Nutze machen. Auch geeignet für andere Tierarten. |
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Nachteile: |
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Viele Rassen reagieren auf diesen Ton sehr geräuschempfindlich. |
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Disc Scheiben |
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Fünf runde Metallscheiben, durch ein Ring locker zusammengefügt. Ein Erziehungshilfsmittel, das unerwünschtes Verhalten bestrafen soll. Ersatzweise für Wurfkette oder Schlüsselbund |
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Vorteile: |
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Diese Scheiben geben einen unverwechselbaren Klang ab. Schlüsselbund oder Wurfkette geben ständig Töne ab. Der Hund wird vorgewarnt, geht ins Meideverhalten und kann für sein eigentliches Fehlverhalten zum nötigen Zeitpunkt nicht bestraft werden. Disc Scheiben hingegen können gezielt eingesetzt werden und sind ein gutes Hilfsmittel für sensible und leichtführige Hunde. |
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Nachteile: |
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Dominantere Hunde lassen sich von diesen Klängen nicht beeindrucken. Die Außenreize überlagern oftmals, der gewünschte Erfolg bleibt aus. |
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Halsbänder, Leinen: |
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In einer Ausbildung dienen Halsbänder und Leinen zur Erziehung des Hundes. Bei der Wahl kommt es auf die Zielsetzung an und welche Ausbildungsform gewählt wurde. Einem leichtführigen, sozialverträglichen Hund ein scharfes Korallenband umzulegen wäre nicht ratsam. Ebenso wäre es kontraproduktiv, einem leinenzerrenden aggressiven Hund ein Lederhalsband umzulegen, wobei nur die Verknüpfung der eigenen Stärke vermittelt wird. Sein negatives Verhalten würde sich sogar noch verstärken. Jeder Einsatz eines Ausbildungshilfsmittel setzt fachliche Kenntnisse voraus und sollte nicht aus Unkenntnis heraus kritisiert werden. |
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Unterordnung: |
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Wird oft gleichgestellt mit Gehorsam und wird in manchen Bereichen der Hundeausbildung als eine Art Schulfach deklariert. In der Familienhundausbildung beschreibt die Unterordnung das Verhalten des Hundes und nicht die Gehorsamsübungen auf dem Hundeplatz oder freiem Feld. Der gehorsame Hund ist nicht gleich untergeordnet, wobei der untergeordnete Hund selbstverständlich gehorsam ist und frei von Fehlverhalten. Hundehalter, denen die Bereitschaft fehlt, durch eine vernünftige sachliche und bodenständige Denkweise diesen Zustand zu erreichen, versuchen dieses durch dauerhafte Gehorsamsübungen auszugleichen. Mit geringem Erfolg. Diese Hunde sind im Alltag nicht zuverlässig, Problemverhalten können nicht behoben werden. |
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